Heinz Decker

Heinz Decker wird am 2. Januar 1914 in Köln geboren. Er wächst in einfachen Verhältnissen im Kölner Agnesviertel auf. Nach dem Besuch der Volksschule wechselt Heinz 1926 auf ein Klosterinternat und absolviert von 1930 bis 1934 eine Lehre bei Klöckner-Humboldt-Deutz. Nebenher besucht er ein Abendgymnasium. 
 
Seit 1930 leitet Heinz Decker eine katholische Jugendgruppe der Pfarre St. Agnes. Obwohl die katholische Jugend nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten zunehmend verfolgt wird, organisiert er auch nach 1933 Fahrten und Ferienlager. Es kommt zu handfesten Auseinandersetzungen mit der HJ. 
 
Mit der Einberufung zur Wehrmacht im Jahr 1939 endet die Tätigkeit in der katholischen Jugend. Heinz Decker wird in Norwegen, Polen und Kurland als Soldat eingesetzt und kehrt erst nach zweijähriger Kriegsgefangenschaft im Jahr 1947 zurück nach Köln. Bis zu seiner Pensionierung arbeitet er als Ingenieur bei Klöckner-Humboldt-Deutz und bleibt in der katholischen Kirche aktiv. Er leitet über Jahrzehnte das Pfarr-Archiv von St. Agnes. 
 
Heinz Decker lebte heute (2006) in Köln.
 
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