Heinz Caspar

Heinz Caspar wird am 8.8.1926 in Köln-Mülheim geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater, der als Arbeiter bei Felten & Guilleaume gearbeitet hatte, stirbt vier Monate vor seiner Geburt. Die Mutter muss die sechs Kinder ohne staatliche Unterstützung durchbringen.  
 
Heinz Caspar besucht einen Kindergarten der Firma Felten & Guilleaume und von 1933 bis 1941 verschiedene Volksschulen in Köln-Mülheim. 1936 tritt er dem Jungvolk bei und wechselt 1940 zur HJ. Zugleich ist er in der katholischen Jugend der Pfarre St. Elisabeth aktiv. 
 
Von 1941 bis 1943 absolviert Heinz Caspar eine Druckerlehre im Verlagshaus der Zeitung „Neuer Tag“ und erlebt den Bombenkrieg in Köln. Seinen Reichsarbeitsdienst leistet er in Drausmühle in die Nähe von Kassel ab. Im März 1944 wird Heinz Caspar zur Wehrmacht einberufen und nach seiner Ausbildung in Dänemark, Luxemburg und am Westwall eingesetzt. Er gerät im September 1944 in amerikanische Gefangenschaft und wird in verschiedenen Lagern interniert.  
 
Nach der Entlassung aus zweijähriger Kriegsgefangenschaft kehrt Heinz Caspar 1946 nach Köln zurück, wo er als Drucker arbeitet. 1954 legt er seine Meisterprüfung ab und macht sich 1964 selbständig. 
 
Heinz Caspar lebt heute (2006) in Köln.
 
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