Im Rahmen des Projekts „Erlebte Geschichte“ schildern Kölner Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ihre Lebensgeschichten. So entsteht – bei deutlicher Schwerpunktsetzung auf die Zeit von 1933 bis 1945 - ein vielseitiges und umfassendes Bild der Kölner Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert – eine Art kollektiven Gedächtnisses in Form eines Videoarchivs.

Über alltägliche, heute aber oft vergessene Dinge wird ebenso berichtet wie über Großereignisse; auch Elternhaus, Schule, Ausbildung und Freizeit sind in jedem Gespräch wiederkehrende Themen. Darüber hinaus geben die Interviewten Auskünfte über ihre Einstellungen und Verhaltensweisen während der NS-Zeit sowie über den Umgang mit der Vergangenheit nach 1945. Das Erzählspektrum reicht hierbei von teils noch heute nachwirkender Begeisterung bis hin zu traumatischen, oft bis heute fortwirkenden Verfolgungserlebnissen.

Die Interviews sind – um Fotos und Dokumente ergänzt – als Filme in ihrem lebensgeschichtlichen Zusammenhang erhalten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, sämtliche Erinnerungen nach thematischen Aspekten auszuwählen und die entsprechenden Videoclips miteinander zu vergleichen. Es ist die sich hieraus ergebene Unterschiedlichkeit von Verhaltensweisen und Wahrnehmungen, die einen neuen, das allgemeine Verständnis fördernden Einstieg in die Zeit des Nationalsozialismus erleichtert.

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