Eupen-Malmedy

Das belgische Grenzgebiet südwestlich von Aachen, in dem auch die beiden Städtchen Eupen und Malmedy liegen, gehörte seit 1815 zu Preußen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es nach einer gefälschten Volksabstimmung Belgien zugeschlagen, obwohl etwa 50.000 der 60.000 Einwohner deutschsprachig waren.

Im Mai 1940 wurde Eupen-Malmedy nach einer Verfügung Hitlers wieder an Deutschland angegliedert. Eine Verhaftungswelle, die Belgien-freundliche und jüdische Einwohner erfasste, folgte.

Seit September 1944 gehört Eupen-Malmedy wieder zu Belgien.

[nach: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, S. 451]