Flaksender

Der Flaksender meldete nahende Bombenangriffe.

Während des Bombenkriegs zwischen 1939 bis 1945 gab es in Köln einen Flaksender, der über nahende Luftangriffe berichtete. Er diente dazu, den Einheiten der Flak (Flugabwehrkanone) und den Luftschutz-Dienstellen Informationen über alliierte Flieger mitzuteilen. Ein Sprecher im Divisionsgefechtstand gab über Drahtfunk durch, wenn sich ein „feindliches“ Flugzeug näherte.

Den Flaksender konnten aber nicht nur die Luftschutzeinheiten, sondern auch die meisten Radiohörer empfangen. So konnte die Bevölkerung sich über drohende Luftangriffe auf dem Laufenden halten. Hielt sich kein alliierter Flieger im Einzugsbereich auf, war das Tacken eines Metronoms zu hören.

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